Das Hotel Dünenschloss und seine Geschichte

Familiär geführt, mit individuellen Zimmern, einladendem Restaurant und kleiner Wellnessoase – so begrüßt das Dünenschloss heute seine Gäste. Doch das war nicht immer so, denn schließlich ist das Haus bereits um 1900 errichtet worden und hat seither viel erlebt.


Zimmerverfügbarkeit:


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Einmal Dünenschloss, immer Dünenschloss

Einst um 1900 als damals größtes Privatfremdenheim Usedoms erbaut, war das Dünenschloss hauptsächlich ein Rückzugsort für Badegäste aus Berlin.
In Zeiten der DDR wurde das Haus unter dem Namen „Ernst Schneller“ zum Feriendomizil für die SDAG (Sowjetisch Deutsche Aktiengesellschaft) und später für Urlauber der FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund).

Mit der Wende kam ein neuer Verwalter, ein neuer Name und schließlich wir: Das Haus wurde als „Pension Usedom“ von der Treuhand übernommen und bei einer Ausschreibung der Gemeinde Zinnwitz erhielten wir, Familie Vollrath, den Zuschlag zum Kauf. Nach dem ersten Jahr, in denen unsere Gäste unter sehr einfachen Bedingungen (Waschbecken im Zimmer, aber WC und Dusche auf dem Flur) untergebracht waren, eröffneten wir 1993 das Hotel, nach einer Rundumerneuerung unter dem ursprünglichen Namen „Dünenschloss“.

Seither gab es viele weitere Um- und Ausbauten, Renovierungen und Umgestaltungen – ein größeres Restaurant, eine Terrasse, die lang ersehnte Sanierung der Turmspitze, der Neuanstrich der Fassade, moderne Zimmereinrichtung und der Umbau des Kellers zum Wellnessbereich, um nur einige Highlights zu nennen.

Ein Hoch auf den Turm

Wer auf Usedom Urlaub macht, der sieht sie überall: die kleinen Türmchen und Dreiecksgiebel der Bäderarchitektur. Auch das Dünenschloss trug früher und trägt auch heute wieder mit einem dieser typischen Türme zum einzigartigen Ortsbild von Zinnowitz bei. Durch die zentrale Lage des Hotels direkt in Strand- und Promenadennähe sowie an der Zinnowitzer Flaniermeile, begrüßt der grüne Turm des Hauses den Besucher schon von Weitem bei Anreise bzw. ist er auf jedem Ortsfoto aus Sicht der Seebrücke zu sehen. Ca. seit der 60er Jahre blieb das Dünenschloss durch Umbauten des oberen Stockwerks ohne Turmspitze – für uns ein manchmal trauriger Anblick. Erst 2001 war es uns finanziell möglich den Turm zu rekonstruieren und ihm seine wohlverdiente Spitze zurückzugeben, so dass er seither dem Hotelnamen wieder alle Ehre macht – denn was ist ein Schloss ohne Turmspitze?

Das Dünenschloss bekennt Farbe

Einzigartig ist die Farbgebung des Hotels – statt des sonst für die Usedomer Bäderarchitektur typischen Weiß der Fassaden und Giebel, erstrahlt das Dünenschloss in zartgelbem Anstrich mit tief grünem Giebel und Turmdach. Diese Farbwahl haben wir uns nicht einfach beim Umbau ausgesucht, sondern sie wurde 2002 von Denkmalschützern nach einer Farbanalyse der historischen Bausubstanz als wahre Ursprungsfarbe festgestellt. Für uns war klar: Wir wollen dem Haus seine ursprüngliche Farbkombination zurückverleihen. Seither zeigt sich nicht nur das Haus selbst in Gelb und Grün, sondern die Farben sind zum wichtigen Bestandteil unseres Teams und der Inneneinrichtung geworden.